Erinnerung und Gesellschaft - Wolfgang R. Assmann - książka wyd. 2011
Opis
Wolfgang Reimer Assmann (* 23. März 1944 in Nordhausen) ist ein deutscher Politiker (CDU) und ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Bad Homburg vor der Höhe sowie Regierungsdirektor a. D. Ende der 1970er-Jahre kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen OB Armin Klein und der CDU. Während die CDU einen Neubau des Kurhauses befürwortete sprach sich Klein entschieden gegen das Vorhaben aus. Die CDU entschied sich daher bei der Oberbürgermeisterwahl 1980 nicht für Klein, sondern für eine Nominierung Wolfgang Assmanns. Klein trat daraufhin als Kandidat der SPD an, erhielt jedoch keine Mehrheit (er erhielt 24 Stimmen, Wolfgang Assmann 34).1986 und 1992 bestätigte die Stadtverordnetenversammlung ihn im Amt. In den 18 Jahren waren Schwerpunkte die Stärkung der städtischen Finanzkraft durch Ansiedlung von ertragsstarken Unternehmen, die kulturelle Profilierung der Stadt (Hölderlin-Preis, Orgelfestival Fugato, Skulpturen-Biennale „Blickachsen“), die Belebung des bürgerschaftlichen Engagements und die Förderung der internationalen Verständigung. Daneben arbeitete Assmann ehrenamtlich in Führungspositionen der kommunalen Spitzenverbände und Selbsthilfeorganisationen auf Landes- und Bundesebene.
Wichtige Projekte, wie der Neubau der Volkshochschule 1988, der Ausbau der Englischen Kirche zu einem Kulturzentrum 1990, der Umbau des Seedammbades 1992 und der Umzug des Rathauses 1996 fielen in seine Amtszeit. Ebenfalls unter Wolfgang Assmann wurden die Städtepartnerschaften mit Marienbad 1991 und Peterhof (1994) ins Leben gerufen.1998 trat er nicht mehr an und unterstützte stattdessen seinen Nachfolger Reinhard Wolters.2014 wurde er zum Ehrenbürger von Bad Homburg ernannt.
